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Dr.-Ing. habil Wolfgang Voigt

Seit Januar 2016
Freiberuflicher Architekturhistoriker, Frankfurt am Main
Stellvertretender Sprecher der Föderation deutscher Architektursammlungen

1997–2015
Stellvertretender Direktor am Deutschen Architekturmuseum (DAM, Frankfurt am Main)

Aktuelle Mitgliedschaften
Bund Deutscher Architekten (BDA)
Deutscher Werkbund Hessen
Ernst May-Gesellschaft, Mitglied des Vorstandes
Koldewey-Gesellschaft
Tessenow-Gesellschaft
Gesellschaft der Freunde des Deutschen Architekturmuseums
Schwules Museum Berlin, Fördermitglied
Queer Nations e. V.


Verantwortliche Durchführung von Ausstellungsprojekten und Katalogproduktionen im DAM


Leitung von Tagungen im DAM

  • Hundert Jahre Tel Aviv (September 2009)
  • Hans Poelzig (April 2008)
  • Dominikus Böhm (Juni 2005)
  • Architektur und Stadtplanung in Israel (Mai 1998)

1999–2003
Teilnahme am internationalen Projekt »Europe de l’Air« über die Geschichte und Zukunft historischer Luftfahrtanlagen in Europa, gefördert aus dem Raphael-Programm der EU und veranstaltet vom Kulturministerium der französischen Republik, Landesdenkmalamt Berlin und English Heritage, London.

1998
Abschluss der Habilitation am Fachbereich Architektur der Universität Hannover

1996
Vereinbarung mit dem Dekan der Architekturabteilung des Technion Israel Institute of Technology, Haifa, über eine Tätigkeit als Lecturer für Architekturgeschichte im WS 1997/98, wegen Berufung an das DAM nicht angetreten

1994–1995
externer Mitarbeiter am Ausstellungs- und Katalogprojekt »Building for Air Travel« des Art Institute of Chicago, Leitung John Zukowsky

1994
Mitarbeit am Ausstellungs- und Katalogprojekt »Fritz Schumacher«, Hochschule für bildende Künste und Deichtorhallen, Hamburg

1993–1994
im Wintersemester Vertretungsprofessur für Baugeschichte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg

seit 1993
Eigene Forschung zur Emigration jüdischer Architekten aus Hamburg, Recherchen in Kalifornien und Israel, anschließend Publikationen über Robert Friedmann und Hans und Oskar Gerson

1992–1995
Forschungsprojekt »Atlantropa – Makroprojekte des 20. Jahrhunderts« der Deutschen Forschungsgemeinschaft (24 Monate) sowie Arbeit an der Werkmonographie Paul Schmitthenner (beide Projekte mit Prof. Hartmut Frank)

Konzeption einer internationalen Ausstellung für das Nederlands Architectuur Instituut, Rotterdam: »Visionen der Architekten und Stadtplaner zur Europäischen Vereinigung 1890-1990«, nicht realisiert (mit Dr. Koos Bosma, Vrije Universiteit Amsterdam)

1991
Erarbeitung einer Forschungskonzeption »Makroprojekte des 20. Jahrhunderts« für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (mit Prof. Hartmut Frank)

Erforschung und Begutachtung einiger neuentdeckter Innenräume von Walter Gropius in Freden/Leine aus dem Jahre 1923, im Auftrag des niedersächsischen Instituts für Denkmalpflege

1989–1991
Unter Leitung von Prof. Hartmut Frank Durchführung einer Ausstellung zur 222-jährigen Geschichte der Hochschule für bildende Künste Hamburg, die unter dem Titel »Nordlicht« im Dez./Jan. 1989/90 im Kunsthaus und Kunstverein Hamburg stattfand; Mitverfasser des Katalogbuches. Nach Schließung der Ausstellung: Konzeption und vorbereitende Arbeiten für ein Archiv der Hochschule

1986–1988
Forschungsprojekt der Stiftung Volkswagenwerk »Deutsch-französische Beziehungen 1940-1950 und ihre Auswirkungen auf Architektur und Stadtgestalt« (24 Monate, Leitung Jean-Louis Cohen, Paris und Hartmut Frank, Hamburg). Erforscht wurden Planungen in den deutschen und französischen Besatzungsgebieten vor und nach 1945 (u. a. von Emil Steffann, Rudolf Schwarz, Paul Schmitthenner, Marcel Lods)

1986–1995
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.

1986
Doktorprüfung am Fachbereich Architektur der Universität Hannover, »mit Auszeichnung bestanden«; Thema der Arbeit: »Vom Bremer Haus zur Staatswohnung. Massenwohnungsbau und Politik in Bremen 1900-1931«, Doktorvater: Prof. Günther Kokkelink

seit 1985
Eigene freie Forschungstätigkeit, unabhängig von den Projekten an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, über die folgenden Themen:

  • das Werk von Paul Schmitthenner, traditionalistische Architekturen in Deutschland im 20.Jahrhundert
  • Missbrauchte Moderne? Architekten der Avantgarde im Dienst des »Dritten Reiches«.
  • Probleme der »Hamburger Moderne"; der Avantgardist Karl Schneider und seine Schüler.
  • Rassetheorien des 20. Jahrhunderts und ihr Niederschlag Städtebaudisziplin.
  • Ernst Neufert und die Entstehung der »Bauentwurfslehre«; Entstehung und Bedeutung der Normung in der modernen Architektur

1984–1985
Selbständige Tätigkeit in Hamburg, freier Mitarbeiter des Denkmalschutzamtes Hamburg

1982–1984
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Architektursammlung des Stadtarchivs Hannover (18 Monate), zur Aufarbeitung und Erforschung des Nachlasses von G.L.F. Laves (1788-1864), des Hofarchitekten der hannoverschen Monarchie und Zeitgenossen von Schinkel

1981–1985
Nacheinander drei Lehraufträge an der Universität Bremen (1 Semester 1981/82), an der Hochschule Bremen (2 Semester 1983/84) und am Kunsthistorischen Seminar der Universität Hamburg (mit Hartmut Frank, 1 Semester, 1985) über verschiedene Architekturthemen des 19./20.Jahrhunderts

1979–1981
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Architektur der Hochschule für Technik in Bremen (27 Monate), für ein Forschungsprojekt zur Wohnungsbaugeschichte Bremens im 19./20. Jahrhundert

1979–1984
Mitarbeit im erweiterten Redaktionskreis der Zeitschrift ARCH+

1977, 1979
im Werkvertrag am Institut für Bau- und Kunstgeschichte der Universität Hannover Bearbeiter und Mitverfasser von bauhistorisch-denkmalpflegerischen Gutachten über den Stadtkern von Brake/Unterweser und über die Stadterweiterung des Jahres 1572 in Emden/Ostfriesland

1978
Diplomprüfung Architektur. Bei Prof. Günther Kokkelink Diplomarbeit über Industriesiedlungen des 19. Jahrhunderts in Hannover

1976
Finanzreferent im Allgemeinen Studentenausschuss der Universität Hannover, Mitglied des akademischen Senats

1972–1978
Studium der Architektur an der Universität Hannover mit Schwerpunkt auf Architekturgeschichte. Vorlesungen und Seminare u. a. bei Prof. Günther Kokkelink, Prof. Cord Meckseper, Prof. Friedrich Spengelin

1970–1972
Bundeswehr, u. a. Dienst im Hauptquartier Europa Mitte der NATO

1961–1970
Wilhelm-Gymnasium, Hamburg: Abschluss Abitur

24. Mai 1950
geboren in Hamburg als Sohn des Paläontologen Ehrhard Voigt und der Lehrerin Ellinor Voigt, geb. Bucerius

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